MAKE SENSE.

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Sinn
erleben.

Make Sense.

VON DER MÖGLICHKEIT ZUR WIRKLICHKEIT.

Low Interest. High Impact.

Es gibt Themen, die jahrelang zuverlässig nur einen kleinen Kreis von Menschen interessieren. Bis sich der Zusammenhang ändert.

Impfstoffforschung war lange ein ziemlich gutes Beispiel dafür. Dann kam Corona, und plötzlich diskutierte die halbe Welt über Wirkstoffe, Zulassungsverfahren und Studien. Kraftstoffpreise schaffen etwas Ähnliches: Was gestern noch beiläufig zum Alltag gehörte, kann morgen Nachrichtenthema Nummer eins sein. Das Thema hat sich nicht über Nacht verändert. Sein Kontext schon.

Vielleicht liegt darin ein grundsätzliches Missverständnis über Low-Interest-Themen. Es gibt nicht einfach interessante und uninteressante Dinge. Es gibt Zusammenhänge, in denen ihre Bedeutung sichtbar wird – oder eben nicht. Genau das beschäftigt uns erstaunlich oft.

Es gibt Themen, die jahrelang zuverlässig nur einen kleinen Kreis von Menschen interessieren. Bis sich der Zusammenhang ändert.

Impfstoffforschung war lange ein ziemlich gutes Beispiel dafür. Dann kam Corona, und plötzlich diskutierte die halbe Welt über Wirkstoffe, Zulassungsverfahren und Studien.

Kraftstoffpreise schaffen etwas Ähnliches: Was gestern noch beiläufig zum Alltag gehörte, kann morgen Nachrichtenthema Nummer eins sein. Das Thema hat sich nicht über Nacht verändert. Sein Kontext schon.

Vielleicht liegt darin ein grundsätzliches Missverständnis über Low-Interest-Themen. Es gibt nicht einfach interessante und uninteressante Dinge. Es gibt Zusammenhänge, in denen ihre Bedeutung sichtbar wird – oder eben nicht. Genau das beschäftigt uns erstaunlich oft.

Einfacher ist nicht automatisch verrständlicher.
Einfacher ist nicht auto­matisch ver­ständlicher.

Wer wissenschaftliche oder technische Inhalte vermitteln will, bekommt meist den Rat, sie zu vereinfachen. Das ist nicht grundsätzlich falsch. Nur entsteht Sinn nicht zwangsläufig dadurch, dass Informationen verschwinden: der Anlass, eine Anwendung, eine Perspektive, ein Vergleich. Etwas, das ein Detail mit einer Welt verbindet, die der Empfänger kennt.

  • Aus einer Studie drei Bulletpoints zu machen, ist schließlich noch keine Kommunikation.
  • Sinn entsteht nicht in der Verkürzung, sondern in der Einbettung in Kontext.

Das verändert auch unsere Rolle.

Wir müssen nicht so viel wissen wie die Menschen, die sich seit Jahren mit einem Thema beschäftigen. Wir müssen verstehen, warum etwas wichtig ist, für wen es wichtig werden könnte und welcher Zusammenhang dafür fehlt.

  • Wissen sitzt beim Kunden.
  • Bedeutung entsteht beim Empfänger.
  • Dazwischen liegt Kommunikation.

Manchmal muss Forschung auch im eigenen Haus reisen.

Das erleben wir seit vielen Jahren in der Zusammenarbeit mit der BP Forschung. Dort geht es nicht darum, Kraftstoff zu vermarkten. Ein großer Teil der Kommunikation richtet sich in den eigenen Konzern. Denn auch in einem internationalen Unternehmen wird aus Spezialwissen nicht automatisch gemeinsames Wissen.

Forschung muss ihren Weg finden:

zu Kollegen aus anderen Bereichen, zu Geschäftspartnern und gelegentlich auch zu einer eingeladenen Öffentlichkeit. Und jedes Mal verändert sich die Perspektive auf dasselbe Thema.

Im Customer Excellence Center haben wir gemeinsam mit BP ein Umfeld entwickelt, in dem solche Zusammenhänge vermittelt und erfahrbar werden können. Modelle, reale Anwendungen, Medien und Gestaltung spielen dabei zusammen.

Nicht, um Wissenschaft hübscher zu machen, sondern um einen Zugang zu schaffen.

An anderer Stelle kann dafür ein Film sinnvoll sein, eine Publikation, ein Messestand oder eine digitale Anwendung. Aktuell arbeiten wir mit 3D, Video und interaktiven Inszenierungen. Was davon in ein paar Jahren das richtige Werkzeug ist? Keine Ahnung. Das macht die Sache interessant.

Low Interest?

Vielleicht ist der Begriff selbst das Problem. Viele Themen, mit denen wir arbeiten, verlangen nicht nach mehr Lautstärke. Sie brauchen einen Zusammenhang, in dem man versteht, weshalb sie wichtig sind.

Und oft passiert dabei etwas Schönes: Man beginnt mit einer Aufgabe, von der man selbst noch wenig weiß, trifft Menschen, die erstaunlich viel darüber wissen, stellt Fragen, entdeckt Zusammenhänge – und irgendwann wird aus einem fremden Thema ein ziemlich interessantes.