Print schlägt Online: bei der Informationsvermittlung

Das Lesen am Bildschirm ist ermüdend für Augen und Rücken. Entsprechend schwierig ist es, die Aufmerksamkeit des Lesers bei größeren Informationsmengen aufrecht zu erhalten. Sicher wissen Sie aus eigener Erfahrung, wie flüchtig man am Bildschirm Texte überfliegt. Und wie aufmerksam man dagegen gedruckte Seiten liest. Print transportiert auch große Informationstiefe mühelos: Und man kann gedruckte Informationen sogar zur Seite legen und zu einem späteren Zeitpunkt erneut zur Hand nehmen.

Auch über die Dramaturgie, die Abfolge und Gewichtung von Text- und Bildelementen haben Sie bei Printmedien eine bessere Kontrolle als bei Onlinemedien, denn gerade beim Responsive-Design entscheidet das Endgerät über Größe, Farbtiefe und Reihenfolge bei der Darstellung Ihrer Information.

Print schlägt Online: bei der Verbindlichkeit

Das Internet bietet alles, aber natürlich von allem zuviel und zu allem auch das Gegenteil. Entsprechend oberflächlich gehen Verbraucher auch mit dem Informations- und Werbeangebot im Worldwideweb um. Das Vertrauen in Botschaften schwindet ebenso schnell wie Websites von den Servern verschwinden. Und ganz generell verbreitet sich die Erkenntnis: „If you’re not paying for it, you’re the product being sold.” Magazine, Broschüren, Flyer und Zeitungen sind allein durch ihre materielle Dauerhaftigkeit und Haptik weniger flüchtig als Informationen aus der Onlinewelt. Die Tatsache, dass der Leser eine Botschaft als gedrucktes Werk tatsächlich physisch besitzt und dass er noch einmal nachprüfen kann, was er dort erfahren hatte, verleiht gedruckter Information ein hohes Maß an Glaubwürdigkeit und Verbindlichkeit. Entsprechend tiefer wirkt eine aus Drucksachen gewonnene Information oder Überzeugung.

Print schlägt Online: bei der Dauerhaftigkeit

Trotz stetiger Verbesserung der Online-Zugangsmöglichkeiten kennt doch jeder aus eigener Erfahrung: Das WLAN funktioniert gerade nicht, das Funkloch unterbricht die Verbindung, im ganzen Gebäude ist kein Netzempfang. Für Ihr Onlinemarketing sind sie stets auf eine funktionierende Technologie auf Verbraucherseite angewiesen – und genau darauf haben Sie keinen Einfluss.

Printmedien befinden sich in der „echten“ Welt. Unabhängig von der Konfiguration der Umgebung. Ein gutes Beispiel für den sinnvollen Einsatz von Printmedien wäre zum Beispiel eine Messe oder Veranstaltung – aber auch der Verkaufsraum. Wie unberechenbar sind in den Räumlichkeiten meist die Ladegeschwindigkeiten für Ihre Onlinepräsentationen. Und welcher Interessent oder Verbraucher hat schon Lust, sich vor Ort mit den Details eines Angebots zu beschäftigen. Das macht man doch lieber später und in Ruhe. Prospekte werden mitgenommen. Und sie zwingen den Besitzer, anschließend eine klare Entscheidung zu treffen: Wegwerfen? Oder hineinschauen und aufbewahren? Eine Onlinepräsentation dagegen wird sofort vergessen… und an die URL für eine spätere Vertiefung eines Themas kann man sich meist auch nicht mehr erinnern.

Darüber hinaus wirken Printmedien sogar dann, wenn sie einfach nur herumliegen. Selbst dann machen sie den potenziellen Leser auf sich aufmerksam. Welche URL könnte das schon leisten? Interessante Publikationen werden möglicherweise auch aufbewahrt, weitergereicht und in einen größeren Kreis verbreitet. Auch damit übertreffen Publikationen an Dauerhaftigkeit sicher einen modern weitergeleiteten Link.

Print schlägt Online: bei der Impulskraft

Ist Interaktivität wirklich eine neue Qualität der Onlinemedien? Ganz bestimmt nicht! Hundert Jahre Marketing mit klassischen Printmedien haben viele Möglichkeiten zur Interaktivität und zur impulsstarken Einbeziehung der Leser hinterlassen, die mittlerweile drohen, in Vergessenheit zu geraten. Erinnern Sie sich noch an die vielfältigen Antwortkarten? An Rabattcoupons und Gewinnspiele? An Rubbelfelder? An Rätselaufgaben, Umfragen, Wett- und Wissensspiele? Das alles sind keine Erfindungen des Onlinemarketings sondern die ursprünglichen Interaktionsmittel gedruckter Kommunikation. Sie involvieren den Leser, lenken den Wahrnehmungsprozess und bewegen den Leser schließlich zur Aktion.

Darüber hinaus gibt es vielfältige weitere Mittel wie Falttechniken, Prägen, Kleben, Stanzen, Lamellen- und andere Papierverarbeitungsmethoden, um gerade Drucksachen mit einer verblüffenden, spielerischen oder faszinierenden Dramaturgie zu versehen. Veredelungseffekte bereichern Ihre Botschaft zusätzlich auf der haptischen Wahrnehmungsebene mit beeindruckenden Aussagen. So finden sich gerade bei gedruckten Medien die Mittel, um sich vom „bunten Einerlei“ der PC-Monitore abzuheben.

Mehr zum Thema Printpublikation ./. Onlinemedien. [Jetzt lesen]
Was können wir im Bereich Corporate Publishing für Sie leisten? [Mehr dazu]

Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung sind wir bei der Konzeption, Umsetzung und Produktion von Printmedien „mit allen Wassern gewaschen”. Gerne beraten wir Sie zu erfolgversprechenden Einsatzzwecken und kostengünstiger Umsetzung. Lassen Sie sich überraschen, was man mit dieser „totgesagten” Mediengattung alles bewegen kann!

[Nehmen Sie Kontakt auf]